BEIJING--(BUSINESS WIRE)--Apr 16, 2021--

Der Klimawandel macht auch nach 2020 keine Pause, wenn es darum geht, Verwüstungen anzurichten: die höchsten jemals gemessenen globalen Temperaturen, verheerende Buschbrände, der immer schnellere Anstieg des Meeresspiegels und das Aussterben mehrerer Arten.

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Vor diesem Hintergrund hielten der chinesische Präsident Xi Jinping, der französische Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag ein virtuelles Treffen zum Thema Klimawandel ab – ein Treffen im Vorfeld des von den USA einberufenen Klimagipfels der Staats- und Regierungschefs am Tag der Erde, der nächste Woche stattfindet.

Der chinesische Präsident betonte, dass er stets für den Aufbau einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit eintrete, und bekundete seine Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit Frankreich und Deutschland beim Klimawandel zu verstärken.

„Die Bekämpfung des Klimawandels ist ein gemeinsames Anliegen der gesamten Menschheit und sollte nicht zu einem geopolitischen Druckmittel, einem Ziel für Angriffe auf andere Länder oder einem Vorwand für Handelsbarrieren werden“, fügte er hinzu.

Chinas inspirierendes Versprechen

Präsident Xi bekräftigte auf dem Treffen am Freitag das ehrgeizige Klimaziel Chinas, vor 2030 einen Wendepunkt im Kohlendioxidausstoß des Landes und vor 2060 die Kohlenstoffneutralität zu erreichen.

„Das bedeutet, dass China, das größte Entwicklungsland der Welt, die weltweit höchste Reduktion der Kohlenstoffintensität erzielen und in der weltweit kürzesten Zeit die Wende vom Kohlenstoffmaximum zur Kohlenstoffneutralität schaffen wird.“

Der 14. Fünfjahresplan enthüllte Chinas Ziel, den Energieverbrauch pro BIP-Einheit und die Kohlendioxidemissionen pro BIP-Einheit zwischen 2021 und 2025 um 13,5 Prozent bzw. um 18 Prozent zu reduzieren. Außerdem sieht der Plan vor, den Anteil der nicht-fossilen Energie am Gesamtenergieverbrauch auf rund 20 Prozent zu erhöhen.

Laut Climate Action Tracker (CAT) würde die prognostizierte globale Erwärmung um etwa 0,2 bis 0,3 Grad Celsius – die größte jemals von CAT geschätzte Einzelreduktion – schon dann sinken, wenn China das Ziel der Kohlenstoffneutralität vor 2060 erreicht.

Gleichzeitig geht Chinas Verpflichtung über den Zeitplan für die globale Kohlenstoffneutralität von 2065 bis 2070 gemäß dem 2-Grad-Celsius-Szenario des Pariser Abkommens hinaus, was die globale Kohlenstoffneutralität um 5-10 Jahre vorverlegen könnte.

Den Worten Taten folgen lassen

„Die chinesische Seite löst unsere Versprechen mit konkreten Taten ein“, erklärte Präsident Xi gegenüber Macron und Merkel und fügte hinzu, dass China die Begrenzung der Kohlenstoffemissionen und das Erreichen der Kohlenstoffneutralität in das Gesamtkonzept zum Aufbau einer ökologischen Zivilisation integriert hat und sich um den Aufbau einer grünen und kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaft bemüht.

China, dessen wirtschaftlicher Fortschritt in den letzten Jahrzehnten größtenteils durch Kohle befeuert wurde, gehört heute zu den weltweit größten Investoren in erneuerbare Energien und besitzt 30 Prozent der weltweit installierten Kapazität an erneuerbaren Energien.

Der Anteil des Verbrauchs an sauberer Energie im Land ist von 19,1 Prozent im Jahr 2016 auf 24,3 Prozent im Jahr 2020 gestiegen, wie Daten des Nationalen Statistikbüros zeigen.

Laut einer auf Daten von NASA-Satelliten basierenden Studie aus dem Jahr 2019 hat die globale grüne Blattfläche seit Anfang der 2000er Jahre um fünf Prozent zugenommen, wobei mindestens 25 Prozent dieses Zuwachses auf China entfallen.

Die Bewaldungsrate Chinas ist von 12 Prozent in den frühen 1980er Jahren auf 23,04 Prozent im Jahr 2020 gestiegen.

Wie Präsident Xi auf dem Gipfel ebenfalls erwähnte, arbeitet China aktiv mit anderen Ländern zusammen, um den Klimawandel zu bewältigen, insbesondere im Rahmen der Süd-Süd-Kooperation.

Nach Angaben des Ministeriums für Ökologie und Umwelt hat China bisher 38 Kooperationsabkommen zum Klimawandel mit 35 Ländern unterzeichnet und die Ausbildung von 2.000 Beamten und technischem Personal aus 120 Entwicklungsländern unterstützt.

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